Cerda & Celtoi

Projektidee

Das St. Wendeler Land ist steinreich – im wörtlichen wie auch übertragenen Sinne. Steine, im Naturzustand oder bearbeitet, lassen sich reichlich in der ganzen Region finden. Kulturellen Reichtum verleihen sie dem Land durch zahlreiche Beispiele für die Moderne, aber auch durch die beeindruckenden Spuren der mächtigen keltischen Befestigungsanlage, dem "Hunnenring" bei Nonnweiler-Otzenhausen. Er unterstreicht die Wichtigkeit dieses Materials bereits vor unserer Zeitrechnung.

Diesen Reichtum nicht brach liegen zu lasen, sondern ihn zu wahren, zu mehren und aufzubereiten, und zwar sowohl im geistigen als auch im touristischen Sinne ist der Leitgedanke der Initiatoren. Aus dieser Idee ist das Kulturprojekt "Cerda & Celtoi" (Kunst und Kelten) entstanden, das Geschichte mit moderner Kunst verknüpft und dabei einen Beitrag zur Stärkung der europäischen Identität leistet.

Dreh- und Angelpunkt dieses Projekts sind der keltische Ringwall "Hunnenring" als historischer Mittelpunkt der Region und die Europäische Akademie Otzenhausen als . Zentrum moderner Kunst. Die Europäische Akademie Otzenhausen und die Terrex gGmbH bieten europäischen Künstlern die Chance, durch ihre Werke ihr persönliches Verständnis der keltischen Kultur und Geisteswelt zum Ausdruck zu bringen. Das Besondere: Es nimmt je ein Künstler pro Nation aus dem einstigen Siedlungsgebiet der Kelten von Irland bis in die Türkei, von Portugal bis nach Ungarn, teil, so dass auch ein reger künstlerischer Austausch gewährleistet ist. Er vertritt sein Land in diesem Projekt und hat die Möglichkeit, das spezifisch „Keltische“ seiner Heimat in das Gesamtwerk einzubringen.


keltische Münzen

Im Verlauf von drei Jahren erschaffen jeweils mehrere Künstler in einem Symposion pro Jahr (also insgesamt 18) eine Skulptur zu dem Themenkreis "Kelten und Europa". Sie verwenden hierzu nach Wahl Materialien aus der Region, und zwar Steine, aber auch Holz und Eisen, um dem Bezug auf die Kelten gerecht zu werden. Die Skulpturen verbleiben zunächst auf dem Gelände der Akademie und werden dann ab 2007 ihren endgültigen Platz auf einem Skulpturenweg finden, der den „Hunnenring“ mit der Akademie verbindet.

Projektträger ist die Terrex gGmbH, Projektpartner sind neben der Europäischen Akademie Otzenhausen auch die Gemeinde Nonnweiler und der Saarforst.

Dieses Projekt wird im Rahmen von Luxemburg und Großregion, Kulturhauptstadt 2007, unter der Schirmherrschaft Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogs und der Großherzogin sowie unter den Auspizien des luxemburgischen Premierministers Jean-Claude Juncker realisiert.

Weitere Informationen: luxembourg2007.org


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