Cerda & Celtoi

Umsetzung                                                                                                     

2007

Für das Symposium vom 21.-27. Mai 2007 merkte die Jury bereits Rogianne Gaytant (Belgien), Igor Lukic (Kroatien) sowie Gazu Pellini (Frankreich) vor. Gleichzeitig soll im Herbst 2007 der keltische Wanderweg feierlich eingeweiht werden.

 


2006

Nach dem Zweiten Symposium vom 21.-27. August 2006 sind die Kettensägen, Schweiß- und Schleifgeräte auf dem Akademiegelände wieder verstummt, und die Besucher können sich folgende Werke ansehen:  
A tribute to the goddess Europe
Peter Boyd (Bangor, Wales) widmet seine ca. 200 cm hohe Eichenskulptur dem Erdteil, den die Kelten einst bewohnten. Kernstück ist ein Thron zum Sitzen, in der man durch einen Echoeffekt die eigene Stimme neu entdecken kann.

Peter Boyd
Leben
Thomas Fritsch (einer der Projektleiter, Deutschland) stellt mit seiner ca. 2 m großen Eichenstele "Leben" Elemente keltischer Religion dar und mischt dabei Opferszenen, Götterbildnisse und Symbole religiöser Vorstellungen mit Funden lokaler Provenienz.

Thomas Fritsch
Lebacher Ei – Iron Spirit – Ne réveilles pas le dragon qui dort
Das Innere des Steins – in diesem Fall einen schlafenden Drachen – zeigt Christian Fuchs' (Niederhaslach, Frankreich) zweiteilige Sandsteinskulptur (80 x 80 x 40 cm), die er den "Lebacher Eiern", der Lebensgrundlage der Kelten im Hochwald, nachempfunden hat.

Christian Fuchs
Le fils de Sucellus
Marta Krámlis (Szeged, Ungarn) Eisenskulptur "Die Söhne des Sucellus" stellt drei Schiffchen auf Stängeln dar, die in langsam schwingender Bewegung ihre Form verändert.

Marta Krámlis
Celtic Shield
Die 200 x 60 x 10 cm große Eichenstatue von David Lloyd (Kidwelly, Wales) ist einem Fund aus der Nähe von London nachempfunden und bedeckt mit feinen Schnitzereien, in denen die traditionellen keltischen Pflanzen- und Kreismuster aufgegriffen werden.

David Lloyd
Božanstvena majka
Danijela Mrsuljas (Belgrad, Serbien) Sandsteinblock (150 x 50 x 50) cm ist mit abstrakten Mustern bedeckt und stellt die "göttliche Mutter" dar. In der Mitte des Steins (Bauchhöhe) trägt sie eine Holzscheibe, die die Frucht des Körpers versinnbildlicht.

Danijela Mrsuljas
Sunny ship
Ervin Potocnik (Gsosuplje, SlowenienI erschuf aus zwei Eichenstämmen von 2,50 bzw. 2 m Länge ein Schiff, auf dem eine die Sonne darstellende Person dahinsegelt. In schnörkelloser Klarheit reduziert seine Skulptur die Formen auf das Wesentliche.

Ervin Potocnik

 

2005

Nach umfangreichen Vorarbeiten – Entwicklung eines dreisprachigen Informationsdossiers, Künstlerwerbung – wählte Ende Mai 2005 eine Jury vier Künstler aus, die letztendlich an der Werkwoche vom 18. - 24. Juli 2005 teilnehmen würden.

Heute begrüßt der von Naira Geworkian (Burg Strechau, Österreich) erschaffene Keltengott "Dagda", eine etwa zwei Meter große Ahornskulptur, die Besucher an der Auffahrt zur Akademie.


Naira Geworkian
Gefolgt vom eisernen "Poder Supremo" von Antonio Hervas Amezcua (Barcelona, Spanien), das von den Funden im saarländischen Reinheim inspiriert ist.
Hervas Amezcua
Empfindlicher ist da schon der keltische Krieger von Sergio Pacori (Gorizia, Italien), der den Rohstoff für seine 90 cm hohe Skulptur aus seiner Heimatstadt mitgebracht hat: Überreste von Bomben, Handgranaten und Abdeckungen von Schützengräben aus einer der schlimmsten Schlachten des Ersten Weltkriegs, die auch heute noch dort im Boden zu finden sind.
Sergio Pacori
Weit nach oben wird hingegen derjenige schauen müssen, der sich die "Votivtafeln" von Stefanie Willms (Köln, Deutschland) anschauen möchte. Die insgesamt elf Holztafeln mit keltischen Motiven wurden nach Fertigstellung in die Bäume vor dem Akademieeingang gehängt.
Stefanie Willms
"Ursprung" heißt die mannshohe Holzskulptur von Thomas Fritsch, einem der Projektleiter. Sie symbolisiert das Erwachen der keltischen Kultur im Hochwaldraum und hat ihren vorläufigen Platz neben dem Eingang der Akademie gefunden.
Thomas Fritsch

Die Werke wurden am 30. September der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

 



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