Im allgemeinen zielt das Projekt darauf ab, durch die intensive Beschäftigung
mit dem einst in nahezu ganz Europa verbreiteten Volk der Kelten das Bewusstsein
der Menschen für die gemeinsamen historischen Wurzeln zu stärken
in einem gerade hier an den Grenzregionen zusammenwachsenden Europa eine wichtige
Aufgabe.
keltische Eisenwaffen Gleichzeitig soll auch der Bevölkerung in der Region ihre Geschichte,
die Teil eines "großen Ganzen" ist, nahegebracht werden und
ihre Identität gestärkt werden. Zu diesem Zweck werden die jeweiligen
Symposien einerseits durch Vorträge und Exkursionen, andererseits aber
auch durch zwanglose Gespräche mit den Künstlern, die allen Interessierten
offen stehen, begleitet.
Die Künstler selbst tauschen sich gegenseitig über ihre Arbeit aus
und beschäftigen sich grenzüberschreitend mit einem gemeinsamen Thema.
Wie die Erfahrung aus dem Jahr 2005 zeigt, setzt sich dies auch nach Abschluss
des Symposiums fort und führt zu einem "Kulturaustausch" auf
europäischer Ebene.
keltische Keramiken
Weiterhin zielen die Initiatoren durch die Schaffung des "Keltenpfads"
auf eine kulturell-touristische Wertsteigerung des historischen Denkmals "Keltischer
Ringwall von Otzenhausen" und der Region St. Wendeler Land ab. In der Region
gibt es verschiedene historische Denkmäler aus der Kelten- und Römerzeit.
Beabsichtigt ist, diese zu vernetzen, in Wert zu setzen und attraktive "Produkte"
zu entwickeln, um die Region insgesamt attraktiver für Einheimische und
Touristen zu machen und somit einen Beitrag zum Strukturwandel zu leisten.