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Gebrannter Stein in der Bosener MühleUmsetzung
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| Nach der Errichtung einer Beton-Bodenplatte im Herbst 2004 wurde im Juni 2005 ein eigens angefertigter Ofen geliefert und aufgestellt. Bei einem Volumen von 930 Litern hat er eine Höhe von 2,30 m, eine Breite von 1,52 m sowie eine Tiefe von 1,46 m. | ![]() Der Ofen wird angeliefert |
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Überdacht wurde er mit einer Stahldach-Konstruktion und an die Gasversorgung angeschlossen. Hierfür war zuvor eigens ein 4800-Liter-Gastank angeschafft und aufgestellt worden. Das Kunstzentrum Bosener Mühle weihte den neuen Ofen am 30. September 2005 mit einer kleinen Feier ein. |
![]() Einweihung des Ofens, v.l.n.r. Ralph Dörr, Kreisbeigeordneter, Erwin Volz, Vorsitzender Bosener Mühle, Maria Geszler-Garzuly und Andreas Veit, Bürgermeister |
Das Symposium "TERRA NOVA" vom 30. September 2005 bis 3. Oktober 2005
Anlässlich der Errichtung des Ofens veranstaltete das Kunstzentrum das viertägige Symposium "TERRA NOVA" mit international bekannten Künstlern der Keramik.

Vom 30. September bis 3. Oktober 2005 führten vier Dozenten in neueste Trends und Techniken des keramischen Bauens und Brennens ein. Sie ergänzten ihre praktischen Demonstrationen mit Ton und Porzellan durch bebilderte Vorträge.
Den über 120 Teilnehmern bot sich ein abwechslungsreiches Spektrum an fundierten Vorträgen und lebendigen Demonstrationen künstlerischer Fertigkeit.
Zum Auftakt des Symposiums unternahm Prof. Maria Geszler-Garzuly, langjährige Dozentin an der Bosener Mühe, Ausflüge in die Moderne und in die fernöstliche Exotik der Porzellankunst.
Am Folgetag stellte Prof. Jochen Brandt die Schönheit antiker Glanzengoben (Technik zur keramischen Oberflächengestaltung) vor und zeigte hierzu Beispiele.

Der Belgier Frank Steyaert gab Einblicke in das Leben und Denken des Künstlers
und vermittelte Techniken seines keramischen Schaffens, das sich häufig
mit Schiffen auseinandersetzt.
Am Abschlusstag demonstrierte der Belgier Tjok Dessauvage seine Kenntnisse aus
der Kunst des keramischen Drehens. Zu seinen Spezialgebieten gehörte jedoch
auch die Herstellung von Sigillata, einer speziellen Oberflächengestaltung
für keramische Gefäße, welche je nach benutzten Materialien
und Brenntechnik zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen kann.