Gebrannter Stein in der Bosener Mühle

Projektziele

Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeiten u.a. Keramik-Künstler im Kunstzentrum Bosener Mühle am Bostalsee. Die Keramik hat somit in der Bosener Mühle schon seit langem einen herausragenden Platz. Aus vielen Ländern Europas kommen Keramiker, um ihre Liebe zu ihrer Kunst zu leben. Der neue Ofen ist ein weiteres Element zur Aufwertung der Bosener Mühle als Standort für niveauvolle Keramik-Kunst.


Der neue Keramik-Gasbrennofen

Das Kunstzentrum Bosener Mühle verfügt über verschiedene Brennöfen, um verschiedene Brenntechniken durchzuführen. Dies ermöglicht den Kunstschaffenden, die Oberfläche ihrer Arbeiten sehr variantenreich zu gestalten.
Neben zwei Elektrobrennöfen und einem mobilen, gasbetriebenen Fasermattenofen (Rakuofen) konnten Keramiker ihre Arbeiten bislang auch in einem holzbefeuerten Ofen brennen. Der neue hochbrennende Gasbrennofen ergänzt dieses Angebot nun um die Möglichkeit, Arbeiten in einem sehr hohen Temperaturbereich (bis 1380 Grad Celsius) zu brennen.
Der Ofen, der auf dem Außengelände der Bosener Mühle installiert ist, wird mit sechs Gasbrennern betrieben, was eine Brenntemperatur von bis zu 1380 Grad Celsius erlaubt. Dieser besonders hohe Temperaturbereich ermöglicht das Brennen von Porzellanarbeiten sowie von Werken aus Glas. Für das Kunstzentrum eröffnen sich dadurch neue Potenziale für sein Kursangebot, da es Kunstinteressierten nun ein noch breiteres Spektrum an keramischen Kunstkursen bieten kann.
Der Ofen wird der kulturinteressierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Da er ein Novum und in unserer Region als einziger öffentlich zugänglich ist, erhöht er die kulturtouristische Attraktivität des Landkreises St. Wendel.
Die Installation und Nutzung eines derartigen Ofens schaffen somit nachhaltige Wertschöpfung im Landkreis St. Wendel, da er eine dauerhafte Grundlage zur Schaffung lokaler „Stein-Kunst“ bildet.


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