Der 18 Kilometer lange kulturhistorische Wanderweg wurde vom Saarländischen
Rundfunk (SR3) und dem Saarwald-Verein ins Leben gerufen. Bis heute wird der
Weg als Pilgerweg genutzt, so auch bei den Wendelinuswochen.
Durch die beiden religiösen Zentren Tholey und St. Wendel wurde seit fränkischer
Zeit die kulturgeschichtliche Entwicklung des Sankt Wendeler Landes entscheidend
geprägt. Seit dem 15. Jahrhundert hat auch Marpingen Bedeutung als Marienverehrungsstätte.
Es ist angedacht, entlang des Weges an „Steinen“ Gedichte bzw. besinnliche Texte anzubringen.
Das Thema „Stein“ beinhaltet sowohl Kirchen und Kapellen als auch geologische Aufschlüsse oder Natursteine. In Verbindung mit einer Ruhezone soll ein Ort der Besinnung geschaffen werden.
Marienkapelle Marpingen
Dieser Weg sollte sowohl als Pilger- als auch „Besinnungsweg“ vermarktet werden.
Parallel dazu sollte von den Kirchen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden ein
Kursangebot erstellt werden mit lebensbezogenen Themen (z.B Konfliktbewältigung,
Besinnungstage, Jugendtreffs, Gesprächskreise.) Lesungen, Orgeltage, diverse
Kurse sollten Bestandteil des Programms sein.
Dieses Produkt sollte auch Vernetzungen mit dem Freisener Kreuzweg und den Jakobswegen aufweisen.
Die Inwertsetzung des Wendelinusweges sowie das Rahmenprogramm kommt dem touristischen
Trend zur „Sinngesellschaft“ entgegen und füllt eine Marktnische in der
Produktpalette des saarländischen Tourismus.
Stadt St.Wendel
Teilnehmer des Projektes sind die Gemeinden, Tholey, Marpingen sowie die Stadt
St. Wendel, die Pfarrämter, der Saarwaldverein, Künstler, Gastronomen
sowie Touristiker.